Über Web 2.0 und GDI zur ePartizipation 2.0. Ein GIS-basierter Ansatz zur Unterstützung der Partizipation in Verwaltungs- und Planungsprozessen von Kommunen.

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Darmstadt

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EDOC

Zusammenfassung

Begriffe wie Partizipation, Bürgergesellschaft, aktivierender bzw. gewährleistender Staat sind im politischen, verwaltungsrechtlichen und raumplanerischen Diskurs heute allgegenwärtig. Gemeinsam ist diesen Ansätzen die Idee, den Bürgern in stärkerem Maße Verantwortung zur Sicherung des Gemeinwohls zu übertragen, ihnen gleichzeitig aber auch umfangreichere Teilhabe an Entscheidungsfindung und am politischen Leben zu gewähren. Aufgrund der unmittelbaren Betroffenheit und Nähe des Bürgers von bzw. zu kommunalen Verwaltungsprozessen, Planungsleistungen und Entscheidungen ist das Konzept der gesellschaftlichen Teilhabe auf Ebene der Kommunen von besonderer Relevanz. Zudem stellen Herausforderungen wie demographischer Wandel und kommunale Finanzknappheit bereits heute gängige Angebote und Leistungen von Städten und Gemeinden ebenso in Frage wie traditionelle Planungsansätze. Der Beitrag zeigt auf, inwiefern GIS-basierte E-Partizipationsformen von Web 2.0 Technologien profitieren und wie entsprechende Werkzeuge unter Einbeziehung von Geodateninfrastrukturen und unter Verwendung von Standards aufgebaut werden können. Neben konzeptionellen Fragestellungen wird zudem die Umsetzung eines E-Partizipation 2.0-Werkzeugs für die kommunale Praxis skizziert.

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14 S.

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