Städtebauliche Perspektiven erfolgloser Olympiabewerbungen. Vergleichende Analyse zur Stadtentwicklung.
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Datum
2015
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DE
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Stuttgart
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EDOC
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Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht Zusammenhänge und Perspektiven erfolgloser olympischer Bewerbungen und daraus resultierende städtebauliche Auswirkungen. Als Hintergrund dienen die "Festivalisierungsthese" von Hartmut Häußermann et al. und verschiedene Stadtentwicklungstheorien durch Großveranstaltungen. Um Effekte im Städtebau durch Sportevents definieren zu können, werden im theoretischen Teil Sportgroßveranstaltungen von der Antike bis heute in Europa betrachtet. Es wird überprüft, welche von großen Sportfesten ausgelösten, dauerhaften Zeugnisse in der Stadt erkennbar sind und wie sie sich weiterentwickelten. Sie werden in die Stadtentwicklung und Festbräuche der jeweiligen Epoche eingeordnet und abschließend analysiert. Um die Indikatoren für die Untersuchung zu bestätigen, werden daraufhin Sportgroßveranstaltungen auf die neuzeitlichen Olympischen Sommerspiele eingegrenzt und der Verlauf ihrer städtebaulichen Auswirkungen detailliert betrachtet und erörtert. Im empirischen Teil der Arbeit werden die Indikatoren, die sich aus dem theoretischen Teil und dem Bewerbungsbuch der einzelnen Städte ergeben, abgeleitet. Anhand dieser können die städtebaulichen Auswirkungen erfolgloser Bewerbungen, ihre Einordnung in die jeweiligen Stadtentwicklungen der Bewerberstädte und die Hintergründe für ihre Umsetzungen erforscht werden. Für die Untersuchung wird eine Methodenkombination aus der Analyse von drei Referenzstädten, "Berlin 2000", "Stockholm 2004", "New York City 2012" und einem detaillierten Fallbeispiel "Leipzig 2012" gewählt.
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Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
280 S.