Einige Hypothesen zu sektoralen und regionalen Wirkungen der Umweltschutz-Industrie.

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BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Der Aufsatz entwickelt Hypothesen über Größe und Struktur des Umweltschutz-Marktes, Entwicklungsgründe, Biographie der beteiligten Unternehmen, gesamtwirtschaftliche Effekte des Umweltschutz-Marktes und Einflüsse auf die regionale Entwicklung. Die wichtigste Hypothese lautet, daß die günstigen gesamtwirtschaftlichen Effekte der Umweltschutz-Industrie in bezug auf Innovation und Beschäftigung eher schwächer ausfallen als ursprünglich veranschlagt. Dies beruht z.T. auf der Ausgestaltung der Umweltgesetze, dem unterschiedlichen technischen Innovationsgrad der Umweltprodukte und der Tatsache, daß die meisten Unternehmen von technologisch verwandten Bereichen her in den Umweltschutz diversifizieren, weswegen - insbesondere bei nicht ausgelasteten Kapazitäten - kaum Anreize zu innovativen Neuinvestitionen im Umweltschutz-Sektor bestehen. Auch die regionalen Wirkungen der Umweltschutz-Industrie sind - gerade im Hinblick auf die Entwicklung ländlicher Gebiete - gebunden an bereits bestehende Agglomerationsräume; denn gerade dort finden Substitutionsprozesse von Arbeitsplätzen, produktive Expansion, Ausweitung von Abnehmerbranchen und über das Phänomen der Problemnähe vermutlich auch der Umweltschutz-Industrie statt.

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Schlagwörter

Umweltschutz, Industrie, Raumwirksamkeit, Diffusion, Arbeitsmarkt, Umweltpolitik, Umweltschutzindustrie

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1977), H. 12, S. 859-873, Lit.

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Umweltschutz, Industrie, Raumwirksamkeit, Diffusion, Arbeitsmarkt, Umweltpolitik, Umweltschutzindustrie

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