Wärmeerzeugung als Chance zur kommunalen Wertschöpfung. "Initiative Nahwärme" unterstützt Gemeinden.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Die Erzeugung von Wärme zur Raumheizung und zur Warmwasserbereitung trägt zu zirka einem Drittel zur Entstehung der gefährlichen Treibhausgase bei. Während beim Strom der Anteil der erneuerbaren Energieträger im Jahr 2008 bereits auf 14,8 Prozent gestiegen ist, dominiert im Wärmebereich weiterhin mit 92,3 Prozent die Erzeugung auf fossiler Basis. Hier ist hinsichtlich des Klimaschutzes, aber auch im Hinblick auf die Daseinsvorsorge als kommunale Aufgabe und die Gewährleistung der Unabhängigkeit von Energieimporten ein zeitnaher Handlungsbedarf gegeben. Die Bundesregierung Deutschland plant die Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt von derzeit 7,7 Prozent auf 14 Prozent bis zum Jahr 2020. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen dazu sind bereits mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-WärmeG), das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) und die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) gegeben. Für Kommunen sind starke Stadtwerke und regionale Wertschöpfungsketten in diesem Zusammenhang von Bedeutung, denn sie können insbesondere durch den Aufbau von lokalen Nahwärmenetzen die Eigenerzeugung stärken und Kunden binden. Die "Initiative Nahwärme", die in dem Beitrag vorgestellt wird, bietet den Gemeinden dabei die notwendige Unterstützung. Die Kooperationsinitiative wurde zu Beginn des Jahres 2009 vom Umweltministerium Baden-Württemberg initiiert. Kerngedanke ist, die Stadtwerke als Treiber der regenerativen Wärmeversorgung in die Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung einzubinden und damit den Klimaschutz lokal und nachhaltig zu befördern. Die Initiative kann damit als Informationskampagne für die leitungsgebundene Wärmeversorgung gesehen werden.
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Die Gemeinde
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Nr. 11
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S. 439-441