Leben in benachteiligten Wohngebieten.

Leske + Budrich
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Leske + Budrich

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Opladen

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ZLB: 2000/2279

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Abstract

Es werden die Einflüsse untersucht, die das Leben in einem Wohnviertel mit einem hohen Anteil von Sozialhilfeempfängern auf die Bewohner hat. Um dies zu prüfen, wurden vier Wohnviertel in Köln mit einem überdurchschnittlichen Anteil von Sozialhilfeempfängern ausgewählt. Über Stichproben von deutschen Einwohnern über 18 Jahren wurden das Zeitbudget, die Aktionsräume, die sozialen Netzwerke und die Einstellungen zu abweichendem Verhalten bzw. zur Einhaltung sozialer Normen ermittelt. Die Studie zeigt, welchen Einfluss das Wohngebiet (im Vergleich zu individuellen Merkmalen) auf das Verhalten und die Einstellungen der Bewohner hat. Schließlich geht die Studie der Frage nach, ob der Gebietseffekt auch für Angehörige einer ethnischen Minorität gilt. Dazu wurden in zwei der vier Gebiete zusätzlich Interviews mit türkischen Bewohnern geführt. Das zweite Thema des Buches ist die von Bourdieu formulierte Annahme, in der Unterschicht herrsche eine "Kultur der Notwendigkeit" vor. Dazu wurden die Konsumgewohnheiten und der Stil der Wohnungseinrichtung untersucht. difu

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212 S., Anh.

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