EIN-SICHT ist der erste Schritt. Soziale Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum.

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Kassel

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ZLB: 94/228-4

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Abstract

Die Untersuchung reiht sich ein in Veröffentlichungen, die seit Beginn der 80er Jahre, initiiert durch die Frauenbewegung, über soziale Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum publiziert wurden. Die Autorinnen beginnen ihre Studie mit einer entwicklungsgeschichtlichen Betrachtung des Begriffs der Öffentlichkeit und der weiblichen Teilhabe. Bei der Diskussion der strukturellen Behinderungen der Aneignung des öffentlichen Raumes durch Frauen steht die Bedrohung durch sexuelle Gewalt im Vordergrund. Die der Arbeit zugrundeliegende These besagt, daß die Möglichkeit zu Übergriffen durch bestimmte städtebauliche Strukturen begünstigt wird. Diese Fragen nach den baulich-räumlichen Situationen, die sexuelle Gewalt gegen Frauen provozieren oder verhindern, werden im zweiten Teil der Arbeit unter verschiedenen Betrachtungsschwerpunkten im Bahnhofsgebiet Kassel detailliert aus dem Blickwinkel der Fußgängerin untersucht und dargestellt. Einzelne städtebauliche Maßnahmen zur Erhöhung der sozialen Sicherheit, die kurzfristig ergriffen werden können, werden vorgeschlagen und auch auf langfristig planerische Umgestaltungsmaßnahmen wird hingewiesen. goj/difu

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53 S.

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Arbeitsbericht; 113