Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine, Dibenzofurane, Biphenyle und Hexachlorbenzol im Belebungs- und Faulungsprozeß kommunaler Kläranlagen.

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München

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ZLB: 97/3500

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DI

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Abstract

Durch gezielte Behandlung wird das Abwasser in Kläranlagen weitgehend von anorganischen und organischen Schmutzfrachten befreit. Doch nicht alle Umweltchemikalien können durch biologische oder chemische Klärprozesse abgebaut werden. Eine Vielzahl von Schadstoffen entzieht sich den Abbauvorgängen und reichert sich im Verlauf der Abwasserbehandlung im Klärschlamm an. So bildet schließlich Klärschlamm als Endprodukt der geregelten Abwasserbehandlung eine Senke für zahlreiche persistente Schadstoffe. Eine erhöhte Sensibilisierung für Umweltproblematiken haben dazu geführt, daß z.B. in der Landwirtschaft die Klärschlammverwertung zunehmend abgelehnt wird. Das Problem bei der landwirtschaftlichen Verwertung stellt die Akkumulation von Schadstoffen im Boden und der damit möglicherweise verbundene Eintritt in die Nahrungskette dar. Ziel ist, gezielt den Belebungs- und Faulungsprozeß ausgewählter kommunaler Kläranlagen (im Laborversuch) auf PCDD/F-Konzentrationsveränderungen zu untersuchen. Damit wird das wissenschaftlich umstrittene Phänomen der PCDD/F-Neubildung in kommunalen Kläranlagen unterschiedlichen Belastungstyps mit Informationen zu Entstehung, Umfang und Lokalisation beschrieben. sg/difu

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X, 161 S.

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