"Gartenfreunde". Die Kleingärtnervereine Dortmunds in der Nachkriegszeit. Eine historische Darstellung der Entwicklung des organisierten Kleingartenwesens in Dortmund von seinen Anfängen bis in die Nachkriegszeit.

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Dortmund

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ZLB: 2006/2388

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Abstract

Die Arbeit unternimmt den Versuch, die Kleingärtnervereine Dortmunds in der Nachkriegszeit bis Ende der 1960er zu analysieren, und dabei der Frage nachzugehen, was Menschen motiviert hat, in einem Kleingärtnerverein tätig zu werden, welche Bedingungen sie vorgefunden haben und wie das Alltagsleben der Vereine ausgesehen hat. Das Bestreben, seine Existenz durch die Selbstversorgung mit Kartoffeln, Obst und Gemüse zu sichern, führte in den unsicheren wirtschaftlichen Verhältnisse gerade in Ballungszentren wie dem Ruhrgebiet dazu, dass viele Menschen einen Garten in einem Kleingärtnerverein dauerhaft pachteten. Der Vorteil bei dieser Organisationsform lag vor allem in der Möglichkeit, langfristig einen Kleingarten zu bestellen und die infrastrukturellen Voraussetzungen der Kleingartenanlage nutzen zu können. Die Phase des Aufbaus der Kleingartenanlagen Anfang der 1950er Jahre fiel zusammen mit der Phase des allgemeinen Wiederaufbaus der Stadt Dortmund, in dem auch die Kleingärtner in die "zukunftsweisenden" Pläne der Stadtplaner eingesponnen wurden und unter größten Anstrengungen neben ihrer normalen Arbeit die Kleingartenanlagen "modern" gestalten mussten. Die Arbeit stellt aber auch fest, dass gerade die Disziplinierung und der Aufbauwille in einem Zeitraum von nur sieben Jahren (bis Mitte der 1950er Jahre) beachtliche Erfolge in den Kleingärtenvereinen vorweisen konnten. Die Erfolge der gemeinschaftlichen Erfolge wurden sichtbarer und es gab immer häufiger einen Grund zum Feiern, auch begünstigt durch die zunehmende freie Zeit breiterer Schichten. Im Laufe der Jahre wurden immer größere Feiern organisiert; in diesen "Volksfesten" manifestiert sich die Verbundenheit des einzelnen "Gartenfreunds" mit dem Ruhrgebiet durch Knüppelmusik, Werksorchester und Trommlerkorps. goj/difu

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116 S.

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