Die Kernkraftdebatte. Eine Analyse von Risikokonflikten und sozialem Wandel.

Dt. Univ.-Verl.
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Dt. Univ.-Verl.

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DE

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Wiesbaden

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ZLB: 93/1496

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Zusammenfassung

Im Selbstverständnis moderner Industriegesellschaften wie der Bundesrepublik Deutschland hat sich ein Wertewandel vollzogen. Galt für das unmittelbare Nachkriegsdeutschland noch das Erreichen materiellen Wohlstandes als höchster Wert, so rückt heutzutage die Umwelt als natürliche Lebensgrundlage in den Vordergrund des Interesses. In der BRD hat dabei besonders die Debatte um die Risiken der Kernkraft entscheidend zum gesellschaftlichen Wertewandel beigetragen. Im Konflikt um die friedliche Nutzung der Kernenergie ist der eigentliche Streitgegenstand das Selbstverständnis einer modernen Industriegesellschaft. Das Ergebnis, um das gerungen wird, zielt auf eine Neuformulierung von generellen sozialen Identifikationsmustern. Was auf den ersten Blick wie ein Streit darum aussieht, wie hoch man das Risiko Kernenergie einschätzen soll, entpuppt sich als Katalysator für die Suche nach neuen gesellschaftlichen Sicherheiten. Analysiert wird somit der Anspruch auf basisorientierte Politikformen. sosa/difu

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209 S.

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DUV-Sozialwissenschaft