Organisation und Finanzierung der Abwasserbeseitigung.
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DE
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Greifswald
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ZLB: 99/349-4
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DI
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Abstract
Die Abwasserbeseitigung als Pflichtaufgabe der Gebietskörperschaften ist weitgehend durch gesetzliche und ökologische Einflüsse geprägt. Ökonomische Einflüsse finden zum Teil nur durch den plakativen gesetzlichen Verweis auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit Anwendung im öffentlichen Sektor. Die Entwicklung der kommunalen Abwassergebühren, die in den vergangenen Jahren deutlich schneller gestiegen sind als die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte, veranlaßt zu breiter Diskussion. Diese steigenden Abwassergebühren auf der einen und immenser Investitionsbedarf bei der Abwasserbeseitigung auf der anderen Seite, flankiert durch die prekäre Lage der öffentlichen Kassen, machen eine betriebswirtschaftliche Ausrichtung der Aufgaben und Ziele notwendig, wobei gesetzliche und ökologische Anforderungen als Nebenbedingungen Beachtung finden müssen. In der Arbeit wird für die strategische Wahl zwischen zentralen und dezentralen Organisationsalternativen ein Modell konzipiert, mit dem eine fundierte Entscheidung ermittelt werden kann. Neben dem Einsatz dynamischer Investitionsrechnungsmethoden wird außerdem eine weitgehende Entkopplung der Entscheidungsfindung von demokratischen Entscheidungsprozessen vorgenommen. sg/difu
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VIII, 87 S.