Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland. Gemeinschaftsbauten zwischen Alltag und Utopie.

Böhlau
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Köln

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ZLB: Kws 451/115

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Die Volkshäuser sind das "gebaute Erbe" der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Mit ihren Gemeinschaftsbauten schuf sie eine eigene "proletarische Öffentlichkeit" - als Gegenentwurf zur "bürgerlichen Öffentlichkeit". Die Versammlungsstätten und Organisationszentralen waren zugleich Austragungsorte proletarischer Kultur, Bildung und Geselligkeit. Auch spielte das Volkshaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine beachtliche Rolle im städtebaulichen und gesellschaftlichen Diskurs. Es war Projektionsfläche für eine Vielzahl von Gemeinschaftsentwürfen. Die Arbeit stellt die wechselvolle Geschichte dieses Bautypus vor einem breiten historischen Hintergrund dar. Die Architektur der Bauten wird im Kontext der architektonischen Strömungen der Moderne exemplarisch analysiert. Ein über 300 Einträge umfassender Katalog rekonstruiert den Bestand der zwischen 1890 bis 1933 in Deutschland existierenden Volkshäuser anhand von umfangreichem Quellenmaterial. Damit schließt sich eine erhebliche Forschungslücke zur Geschichte und Kultur der Arbeiterbewegung.

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724 S.

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