Subterrestrische Raumplanung? Möglichkeiten der Raumplanung zur Steuerung von Brückentechnologien unter Tage.

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Augsburg

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ZLB: Kws 155/186

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DI
EDOC

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Abstract

Die Energiewende, die eine Vielzahl neuer und in ihrer Mehrzahl unterirdischer Speichertechnologien - auch Brückentechnologien genannt - erforderlich machen wird, lässt erwarten, dass es zwischen häufig räumlich konkurrierenden Technologien zu einem Wettbewerb um geeignete unterirdische Räume kommen wird. Die Arbeit geht der Frage nach, ob eine subterrestrische Raumplanung notwendig und möglich ist und welche Optionen die Raumplanung heute hat, Brückentechnologien unter Tage zu steuern. Im Detail wird analysiert, ob die gegenwärtigen Instrumente der terrestrischen und/oder maritimen Raumordnung, welche bislang stets eine auf die Erd- und Meeresoberfläche gerichtete und damit flächenhafte Ordnung des Raumes zum Ziel hatten, hinreichend sind, auch den Untergrund der Bundesrepublik und damit einen dezidiert dreidimensionalen Raum zu ordnen. Dazu werden zunächst sowohl die grundlegenden Charakteristika und spezifischen Anforderungen der verschiedenen neuen, subterrestrischen Brückentechnologien untersucht und erörtert, als auch die Anforderungen klassischer Bergbauformen an den geologischen Untergrund vorgestellt. Daran anschließend geht die Autorin der Frage nach, ob und in welcher Form zwischen den diversen Brückentechnologien Nutzungskonkurrenzen zu erwarten sind. Zudem werden die gegenwärtigen Zulassungsverfahren für die diversen subterrestrischen Verfahren eingehend dargestellt und in einer Gesamtschau bewertet. Die Untersuchungen zeigen, dass eine explizit subterrestrische und an die Vorschläge der Autorin angelehnte Raumordnung in weit höherem Maße, als es die gegenwärtigen Ordnungs- und Planungsinstrumente erlauben, geeignet wäre, die zunehmenden Nutzungsansprüche an den unterirdischen Raum zu koordinieren und damit auch und insbesondere die Entwicklung und Steuerung von Brückentechnologien unter Tage zu ermöglichen.

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187 S.

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