Juden und andere Breslauer. Die Beziehung zwischen Juden, Protestanten und Katholiken in einer deutschen Großstadt von 1860 bis 1925.

Rahden, Till van
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Datum

1999

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bielefeld

Sprache

ISSN

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Standort

ZLB: 2000/483-4
DST: Gc 80/347

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI

Zusammenfassung

Es wird die These vertreten, dass die parteipolitisch organisierte Judenfeindschaft nicht in dem Maße die Integration der Juden verhinderte, vielmehr die antisemitische Gesellschaftsstimmung des konservativen Bürgertums in den achtziger und neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Trotzdem stabilisierte sich bis 1914 in fast allen Bereich des gesellschaftlichen Lebens in Breslau das Ausmaß der jüdischen Integration auf hohem Niveau. In der Forschung ist die Wirkung des Antisemitismus oft überzeichnet worden. Es wurde lediglich nach den Erfolgen des Antisemitismus und nicht nach seinen Grenzen gefragt. Die Beziehungen zwischen den Juden und anderen Breslauern haben sich in den späten Kriegsjahren und den frühen Jahren der Weimarer Republik dramatisch verschlechtert. Die Frage, ob die Erfahrung der deutschen Juden von 1918 zur Vorgeschichte des Holocausts gehört, führt zu einem reduzierten Verständnis der beiderseitigen Beziehungen. Die Studie versucht, diesen Teil der Geschichte im Kaiserreich auf die gegenwärtige Diskussion über das Wagnis der multikulturellen Gesellschaft zu beziehen. Es wird versucht, die neuere deutsche Geschichte als eine Geschichte ethnischer und religiöser Vielfalt und Differenz zu beschreiben. sg/difu

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Schlagwörter

Zeitschrift

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Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

382 S.

Zitierform

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Serie/Report Nr.

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