Ziele, Leitbilder und Konzepte der deutschen Regionalpolitik und Regionalentwicklung im Wandel.

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Nomos

Sprache (Orlis.pc)

DE

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Baden-Baden

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IfL: 1996 B 210
BBR: B 13 114

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Zusammenfassung

Hier wird die Regionalpolitik als regionalisierte Wirtschaftspolitik verstanden, d.h. als umfassender Versuch, über einen räumlich differenzierten Mitteleinsatz eine effizientere Duchsetzung gesamtwirtschaftlicher Zielsetzungen zu erreichen. Regional orientiert ist diese Art der Wirtschaftspolitik, weil die räumliche Differenzierung nicht bis zum letzten Raumpunkt geht, sondern auf ein flächendeckendes System einheitlich abgegrenzter Teilgebiete (Regionen) ausgerichtet ist. Regionalentwicklung als Begriff umfaßt demgegenüber auch den raumwirksamen Politikbereich der Raumplanung, deren ökonomische Komponente hier einbezogen wird. Die Kritik an der Regionalen Wirtschaftspolitik, so wie sie hier verstanden wird, setzt an ihrem grundsätzlichen leitbildorientierten, interventionistischen Charakter an. Dabei wird der generelle Einsatz von Subventionen zur Korrektur von marktlichen Ergebnissen kritisiert und als mit der Wettbewerbsordnung nicht kompatibel bezeichnet. Jede Korrektur von Marktstrukturen, egal aus welchen Zielsetzungen, sei ineffizient und gebe den wirtschaftlichen Akteuren falsche Signale. Damit bestehe die Gefahr, daß noch zusätzliche weitere Staatseingriffe erforderlich würden, weil der Wettbewerb als Entdeckungsverfahren für die optimale räumliche Allokation der Ressourcen verfälscht werde. Aufgrund dieser langfristigen Ineffizienz reduziere sich die Wirkung der regionalen Entwicklungskonzepte auf bloße kurzfristige Mitnahmeeffekte. - (n.Verf.)

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Seiten

S.33-63

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Veröffentlichungen des HWWA-Instituts für Wirtschaftsforschung; 22