Abwägungsgebot, Mehrfachneugliederung und Vertrauensschutz - Das Meerbusch-Urteil des Verfassungsgerichtshofs Nordrhein-Westfalen.
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
1977
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
ZZ
Erscheinungsort
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
SEBI: Zs 61-4
BBR: Z 121
IRB: Z 1014
BBR: Z 121
IRB: Z 1014
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Der Aufsatz enthält eine Besprechung des Meerbusch-Urteils des Verfassungsgerichtshofs NW (DVBl. 1976, 391) sowie grundsätzliche Erwägungen zur Mehrfachneugliederung.Zunächst wird die beim Meerbusch-Gesetz vom Gesetzgeber verfolgte und vom Gericht gebilligte Zielkonzeption dargestellt.Sodann untersucht Verf. das Abwägungsgebot als zentralen Bestandteil der gesetzgeberischen Neugliederungsentscheidung, wobei er die vom Bundesverwaltungsgericht (z.B.BverwGe 34, 301) entwickelte Struktur des (gesetzgeberischen) Abwägungsvorganges weitgehend übernimmt.Er untersucht die einzelnen theoretischen Grundsätze für die Zulässigkeit einer wiederholten Neugliederung und behandelt dabei insbesondere den Vertrauensschutz, der sich ergeben kann aus Bestandszusagen, veranlaßten Dispositionen und Ausnutzung eingeräumter Handlungschancen.Hier kommt der Verf. in Übereinstimmung mit dem besprochenen Urteil zu dem Ergebnis, daß ein Regel-Ausnahme-Verhältnis zugunsten des Bestandsschutzes der durch Neugliederung gebildeten Gemeinde besteht, und daß die Ausnahmefälle einem erhöhten Darlegungs- und Begründungszwang unterliegen, wobei die ''Beweislast'' beim Gesetzgeber liege.Insgesamt schließt sich der Verfasser dem Urteil in Ergebnis und Begründung an.
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Deutsches Verwaltungsblatt, Köln Jg. 92 (1977), H. 1, S. 1-13