Die Berliner Polizei 1945 bis 1992. Von der Militärreserve im Kalten Krieg auf dem Weg zur bürgernahen Polizei?
Berlin-Verl. Spitz
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Berlin-Verl. Spitz
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DE
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Berlin
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ZLB: 95/946
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Abstract
Das brisante Spannungsfeld zwischen Ost-West-Konfrontationen, dem Wechsel der Parteienkoalitionen im Berliner Senat und der vorrangigen Zuständigkeit der Alliierten bildet den Hintergrund für den ständigen Wandel, dem die Polizei im Berlin der Nachkriegszeit unterworfen war. Stets standen Person und Stellung der Polizeipräsidenten im Brennpunkt des politischen Geschehens, häufig genug auch im Kreuzfeuer der Kritik. Kontroversen und personalpolitische Entscheidungen und die soziale Lage der Polizeiangehörigen, über ihre Bewaffnung, Ausrüstung und Ausbildung, schließlich auch über ihr Auftreten und die Einsatzstatistik sind nirgendwo so heftig ausgetragen worden wie in dieser Stadt. Nach jahrelanger Recherche berichten die Verfasser erstmals umfassend über alle wegweisenden Entscheidungen und führenden Persönlichkeiten, die - oft unter gewerkschaftlichen und parteipolitischen Einflüssen - die Entwicklung der Polizei bestimmt haben. Sie erläutern anschaulich, wie die Protestbewegungen Ende der 60er Jahre, die Große Polizeireform 1974 oder die Auseinandersetzung mit Terrorismus und Hausbesetzerszene zu einer Änderung des Rollenverständnisses und der innerpolizeilichen Organisation beigetragen haben. Ein Ausblick gilt der gegenseitigen sozialen Integration der Polizeikräfte aus West- und Ost-Berlin nach dem Fall der Mauer auf dem Weg zu einer bürgernahen und demokratisch strukturierten Hauptstadtpolizei der Zukunft. difu
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XII, 324 S.