Katastrophe und Katastrophenschutz. Eine soziologische Analyse.
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1989
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ZZ
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SEBI: 89/6020
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DI
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Zusammenfassung
Der Autor der soziologischen Analyse geht von der Einschätzung aus, daß eine Katastrophe zwar schmerzlich ist, weil nicht alles unter Kontrolle war, aber sie überstanden zu haben, widerlegt die Katastrophe selbst. Hierin wird eine Lebenslust gesehen, in der ein gegen jede Kontrolle gerichteter subversiver Ton steckt. "Es ist ein Rest archaischer Anarchie, wie er in jeder Entregelung von Reglement lauert und auf gelegentliche Befreiung dringt. Ohne die (geregelte) Zulassung des Ungeregelten bricht es sich in spontanen Impulsen Bahn und erscheint als Ordnungsstörung. Hier, so die Hauptthese der Arbeit, liegt die wahre Entstehungsursache von Katastrophen und die notwendige Wirkungslosigkeit von Katastrophenschutz. Wenn es nämlich nicht gelingt, die Urangst vor dem Versagen der kulturellen Überlebensregelungen zuzulassen, damit auch diese Angst produktiv in besser angepaßte Überlebensregelungen inkorporiert werden kann, wird sie, als unbeherrschter Affekt, die Wahrnehmung von Überlebensproblemen ebenso behindern wie angemessene Problemlösungen" (S. XI f.). Als Beispiel für praktische Katastrophenbearbeitung greift der Autor den Winter 1978/79 in Norddeutschland heraus, als ca. 37 000 qkm im Schnee versanken. sg/difu
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Wiesbaden: Dt.Univ.-Verl.(1989), XII, 342 S., Lit.; Reg.(soz.Diss.; Bielefeld 1988)