Verschwindendes. Temporäre Installationen in der Landschafts- und Freiraumplanung. Ein Beitrag zur Diskussion.

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Hannover

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ZLB: 4-2006/1085

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Abstract

Was können temporäre Installationen für aktuelle Aufgaben der Landschafts- und Freiraumplanung leisten? Zum einen ist die Zunahme verschiedener temporärer städtischer Nutzungen zu verzeichnen: In diesem Zusammenhang werden z. B. Festivals und Events kritisch beobachtet. Zum anderen wird Temporäres als programmatischer Begriff, als Chance in der Planungsmethodik betrachtet. Andere Begriffe zur Umschreibung des Temporären, wie der Begriff der Zwischennutzung, das Provisorium oder die Vorläufigkeit werden in ihrem Gebrauch sowie in ihrer Wortbedeutung beschrieben und diskutiert. Im Ergebnis zeigt sich, dass sich die Potenziale temporärer Installationen zum einem aus der intentionalen Befristung ergeben. Das "angekündigte Verschwinden" ermöglicht das zeitweilige Besetzen von Räumen, auch von solchen, die nicht im Besitz der Initiatoren sind. Zum anderen wird ein eher unscharf formuliertes Ziel mit einem vor Ort umgesetzten, Tatsachen schaffenden, wenn auch reversiblen Ergebnis verknüpft. Auf Grund der Realisation vor Ort erhält eine Installation die Chance zum "überraschenden Funktionieren", kann also in der Rückschau als etwas Gelungenes eingeschätzt werden. Damit stellen temporäre Installationen eine Möglichkeit des Vorgehens in unbestimmten, entwicklungsoffenen Zusammenhängen dar, wie sie derzeit u.a. in Bezug auf die Problematik der "Transformation von Städten und Regionen" zu finden sind. goj/difu

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145 S.

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Beiträge zur räumlichen Planung; 79