Take Me to the Water. Urbaner Deichbau: Hochwasserschutz für Stadtquartiere.
Patzer
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Datum
2019
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Herausgeber
Patzer
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
0948-9770
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 125 ZB 6810
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Bisher wurde der Hochwasserschutz monofunktional zum Zweck des Überschwemmungsschutzes konzipiert und gebaut. Bestehende Stadtsysteme wurden oft mit Verlust von Natur und Freiraum umgebaut und große Ingenieursbauwerke zerschnitten Stadträume. Hochwasserschutz ist kostenintensiv. Mehr als 100 Millionen Euro wurden jährlich in den Ausbau der Hochwasserschutzanlagen investiert. Oft entstanden Stadträume ohne Wert für den menschlichen Aufenthalt. Durch einen zusätzlichen Bruchteil der Bausumme können jedoch neue, hochwertige Stadträume in Wasserlagen entstehen, die den Hochwasserschutz in Einklang mit ökologischen und menschlichen Ansprüchen bringen. Hochwasserschutz wird damit vor dem Hintergrund des Klimawandels zu einer Kernaufgabe der Stadtentwicklung. In dem Beitrag wird in diesem Zusammenhang das europaweit größte aktuelle innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt vorgestellt. Im Bremer Hafengebiet entsteht auf dem Gelände des Überseehafens die Überseestadt. Auf 300 Hektar wird ein gemischtes Stadtquartier für über 6.000 Bewohner mit diversen Kultur- und Bildungseinrichtungen und 17.000 Arbeitsplätzen gebaut. Der Tidehub der Weser ist mit mehr als 4 Metern der höchste in der norddeutschen Bucht. Deshalb sind hier Hochwasserschutz und Deichbau zentrale Aufgaben der Stadtentwicklungs- sowie der Freiraumplanung. Hochwasserschutz wird als gemeinsame Bauaufgabe verstanden, in der in enger Zusammenarbeit aller Akteure eine baukulturelle Lösung und ein zukunftsfähiger Ansatz für den Hochwasserschutz gefunden wird.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Stadt + Grün : das Gartenamt ; Organ der Ständigen Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim Deutschen Städtetag
Ausgabe
Nr. 5
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 28-32