Mobil und doppelt sesshaft. Studien zur residenziellen Multilokalität.

Selbstverl.
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Wien

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ZLB: Kws 520/136

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Abstract

Multilokalität ist eine weitverbreitete soziale und ökonomische Praxis, mit deren Hilfe Einzelakteure oder Gruppen die Ressourcenangebote an zwei oder mehr Orten gleichzeitig oder abwechselnd nutzen und dadurch einen Mehrwert bei der Erreichung ihrer Intentionen erzielen können. Eine spezifische Ausprägungsform dieser Praxis, die residenzielle Multilokalität, hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen und sich zu einer eigenständigen Ausprägung der Mobilität entwickelt. Residenzielle Multilokalität - auch multilokales Wohnen genannt - bedeutet, dass Einzelpersonen oder Gruppen (Haushalte, soziale Figurationen) über zwei oder mehr Wohnungen an unterschiedlichen Standorten verfügen, diese in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen nutzen und an jedem Standort in mehr oder weniger ausgeprägter Form die wichtigsten Lebensvollzüge der Alltagspraxis ausüben. Es werden verschiedene Konzepte, theoretische und methodische Überlegungen sowie empirische Befunde der Forschung zu diesem Thema vorgelegt. Dabei wird keine systematische Behandlung der residenziellen Multilokalität angestrebt. Vielmehr soll die Vielfalt der Ausprägungsformen des Phänomens gleichsam in Form einer Collage angesprochen und damit die Breite der disziplinspezifischen Zugänge demonstriert werden.

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340 S.

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Abhandlungen zur Geographie und Regionalforschung; 18