Drogentote in Frankfurt - eine Fallstudie von 1983-1989, unter besonderer Berücksichtigung der toxikologischen Diagnostik und der HIV-Serologie.
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DE
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Frankfurt/Main
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ZLB: 93/2079
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DI
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Abstract
Die steigende Zahl Drogentoter ist während der letzten Jahre immer mehr zu einem Medienthema geworden. Die Diskussion um die Frage des Drogenmißbrauchs und möglicher Gegenmaßnahmen ist bislang ohne eine wirksames Konzept geführt worden. Die Zahlen der Drogentoten in allen großen deutschen Städten sprechen für sich. Wenn man aber die Problematik von den Wurzeln her angehen will, muß eine differenzierte Betrachtungsweise der vielschichtigen Materie angestrebt werden. In der Arbeit wird die Problematik des Drogenkonsums in Frankfurt in den Jahren 1983 bis 1989 untersucht. Das empirische Material liefern die Sektionsprotokolle und Akten über die 427 Drogentoten, die während dieses Zeitraums im Zentrum der Rechtsmedizin obduziert wurden. Diese Akten werden retrospektiv nach den jeweiligenKriterien (insbesondere Alter, Geschlecht, Kriminalität und HIV- Infektion) aufgearbeitet. Insgesamt ist die Zahl der Drogentoten seit Mitte der 80er Jahre stetig angestiegen. sg/difu
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85 S.