Jugendliche Zukunftsorientierungen in ländlichen Mittelstädten. Zur Rolle des alltäglichen (sozial-)räumlichen Kontexts beim Übergang von der Hauptschule in den weiteren Ausbildungsweg.

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Braunschweig

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Die Studie befasst sich mit männlichen Jugendlichen, die in ländlichen, prosperierenden Mittelstädten leben und am Übergang von der Hauptschule in den weiteren Ausbildungsweg stehen. Sie stellt die Frage, welche Rolle der nahräumliche Kontext für die Zukunftsorientierungen dieser Schüler spielt. Es wird analysiert, inwiefern das Wohnumfeld den Alltag und die Lebenschancen Jugendlicher beeinflusst. Im Gegensatz zu einer Anzahl an Studien, die sich mit so genannten "Nachbarschaftseffekten" auseinandersetzen, geht es in der Arbeit weniger darum, die Effekte bestimmter Wohnumfelder auf die Lebensbedingungen ihrer Bewohner zu messen. Stattdessen wird der Fokus auf die Mikro-Ebene der individuellen Alltagswelten gerichtet und rekonstruiert, durch welche nahräumlichen, aber auch globalen Raumbezüge den Jugendlichen Ressourcen zugänglich gemacht werden. Mit ihrem räumlichen Schwerpunkt bietet die Studie eine Ergänzung zu Beiträgen, die sich mit einem bestimmten Gebietstypus beschäftigen: Den als solchen ausgemachten Problemquartieren der Großstädte. Demgegenüber sind ressourcenstarke Räume sowie generell kleine oder mittelgroße Städte vergleichsweise selten Gegenstand empirischer soziologischer Forschungen zu Fragen des Wohnumfelds, insbesondere in Deutschland. Dabei ist davon auszugehen, dass es auch in diesen vermeintlich weniger problematischen Gebieten unterschiedliche Ressourcenzugänge und Benachteiligungen bestimmter Gruppen gibt.

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XIII, 326 S.

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Thünen-Report; 50