Vom Tahrir-Platz in Kairo zum Hermannplatz in Berlin. Urbane Räume als "Claims" und "Commons"? Raumanthropologische Betrachtungen.

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Berlin

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ZLB: Kws 102/158

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Abstract

Zu beobachten ist das Auftreten einer neuen Raumfunktion, die vor allem in globaler Perspektive immer bedeutsamer zu werden scheint: Urbane Räume als Orte ziviler Öffentlichkeit, als Bühnen sozialer Bewegung, politischer Formierung und kultureller Repräsentation. Dies ist nun in der Tat ein "spatial turn" der nicht wie viele andere wissenschaftliche "turns" der letzten Jahre durch theoretisches Nachdenken angestoßen wurde, sondern der sich als soziale und politische Praxis konstituiert und konstruiert: Durch soziale Bewegungen, Aktionen und Netzwerke, die sich in den unterschiedlichsten Städten und aus den unterschiedlichsten Ursachen heraus formieren.

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S. 20-56

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Zeithorizonte; 12