Formprobleme der Großstadt - Städtebau als kulturelle Praxis 1910-1930.

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DE

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Cottbus

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ZLB: Kws 100/93

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DI

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Zusammenfassung

Die Arbeit geht der Frage nach, wie das Verhältnis von wissenschaftlichem, künstlerischem und sozialem Städtebau in Städtebautheorien der Zwischenkriegszeit verstanden wird und welche Art von Stadt(um)bau daraus resultiert. Im Speziellen geht es darum, zu untersuchen, welche Vorannahmen jeweils in die Vorstellungen zur Formfindung von Stadt einfließen und wie sich diese auf konkrete städtebauliche Projekte auswirken. Zu diesen Vorannahmen zählen Überlegungen zu ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen ebenso wie Aspekte der Stadttechnik oder Fragen der Ästhetik und kultureller Tradition. Die Arbeit fokussiert dabei auf eine Gruppe von Städtebautheoretikern der Weimarer Republik, deren Vorstellungen sowohl durch einen expliziten Bezug auf kulturelle Traditionen als auch durch die Aufnahme und Integration innovativer Konzepte und Verfahren im Städtebau gekennzeichnet sind. Es wird vorgeschlagen, diese Gruppe, die bislang von der Forschung nicht als solche erfasst wurde, als Protagonisten einer Stadtbaukultur zu bezeichnen. Die gemeinsamen Überzeugungen dieser Gruppe lassen sich anhand der Begriffe Raum und Maßstab, Organismus, Zweck, Funktion und Form näher beschreiben. Kennzeichnend für die Formulierung einer Städtebaureform als Stadtbaukultur ist, den Zusammenhang zwischen technischen, ästhetischen und sozialen Fragen im Städtebau mithilfe der genannten Begrifflichkeit zu erfassen und weiterzudenken.

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397 S.

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