Der Gegensatz von Stadt und Land - Besonderheit oder Zwang der Industrialisierung?
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1974
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SEBI: 75/3735
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Zusammenfassung
Auf der Grundlage der marxistischen Theorie werden die Phasen der vorkapitalistischen räumlichen Organisation der Produktion - die asiatische, antike und feudale Produktionsweise - vor allem in bezug auf das Verhältnis von Stadt und Land bei der Verteilung der Produktivkräfte untersucht und die Herausbildung des Stadt-Land-Gegensatzes als räumliche Organisationsform der kapitalistischen Produktionsweise diskutiert. Am Beispiel der Entwicklung in Preußen 1870 bis 1914 läßt sich zeigen, daß die Ungleichzeitigkeit der Entwicklung von Landwirtschaft und Industrie dem Kapital die Grundlage bietet, die ländliche Produktionsbasis auszunutzen; dies manifestiert sich in den unterschiedlichen Lebensbedingungen der arbeitenden Bevölkerung in Stadt und Land. Gleichzeitig bildet sich der Weg der ,,passiven Sanierung'' der ländlichen Lebensbedingungen heraus, der durch die Verelendung ländlicher Gebiete ermöglicht wird. Somit ist diese räumliche Organisation nach Ansicht der Verfasserin nicht eine Zwangsfolge der Industrialisierung, sondern des Kapitalismus.
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Berlin, (1974) VI, 254 S., Abb.; Tab.; Lit.