Grundfragen der zukünftigen Regionalpolitik.

Priebe, Hermann
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Datum

1977

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IRB: Z 939
SEBI: Zs 489-4
BBR: Z 85
IFL: I 1068

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Zusammenfassung

Das bisherige Oberziel der Regionalpolitik, die Förderung wirtschaftlichen Wachstums strukturschwacher Räume, ist angesichts wirtschaftlicher Rezession und bevölkerungsmäßiger Stagnation weitgehend gegenstandslos geworden. Die Regionalpolitik der Zukunft sieht sich vor die Aufgabe gestellt, eine Verbesserung der Lebensverhältnisse, auch im immateriellen Bereich, herbeizuführen und gesellschaftspolitische Motive in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen, was eng mit der Gestaltung der Siedlungsstruktur zusammenhängt ,,Wohlstand braucht Raum''. Eine neue Konzeption der Regionalförderung sollte sich auf wirklich kritische Regionen beschränken, wobei die einzelnen Bundesländer ungleichmäßig betroffen wären, und die Entwicklung übergeordneter Zentren begünstigen, so daß eine Art Polarität zwischen alten Oberzentren und neuen Schwerpunktorten entstünde. Zur Erhaltung einer möglichst vielfältigen Wirtschaftsstruktur zur eigenen Mindestversorgung sollten vor allem die der Konkurrenz von Billiglohnländern ausgesetzten peripheren Regionen besondere Unterstützung erfahren.

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In: Wirtschaftsdienst, Hamburg 57 (1977), 5, S. 253-257

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