Die Umweltverträglichkeitsprüfung - kritische Auseinandersetzung mit dem Rechtsbegriff und mit der Rechtswirklichkeit unter dem Aspekt der Durchsetzung ganzheitlicher Umweltvorsorge.

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Potsdam

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ZLB: 99/37

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Abstract

Die Untersuchung geht der Frage nach, ob die gegenwärtige Rechtslage - insbesondere des Rechts der Umweltverträglichkeitsprüfung - tatsächlich eine ganzheitliche, d.h. die Risiko- und Ressourcenvorsorge einschließende Operationalisierung und Durchsetzung von Umweltvorsorge gewährleistet, oder ob besser von einer partiellen Befriedigung dieses Problems, also einer erst beginnenden Entwicklung auf diesem Gebiet gesprochen werden sollte. Festgestellt wird, daß im Vergleich zum bisherigen fachgesetzlich geregelten Umweltschutz der für die UVP typische separate, frühzeitige und integrative Prüfungsansatz einen wesentlichen Fortschritt darstellt. Diesem besseren umweltschützende Handeln steht aber ein nur unzureichend wahrgenommenes umweltvorsorgendes Handeln gegenüber. Während das UVPG für den Schutzbereich beachtliche Wirkungen entfalten kann, versagt es im wesentlichen für den Bereich der Ressourcenvorsorge. Der Autor schlägt unspektakuläre Maßnahmen vor, mit denen eine Verbesserung der gegenwärtigen UVP-Vorsorge-Beziehung erreicht werden kann. goj/difu

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XLVII, 384 S.

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