Beleidigungsschutz in der freiheitlichen Demokratie. Eine vergleichende Untersuchung zur Rechtslage in der Bundesrepublik Deutschland, in den Vereinigten Staaten von Amerika sowie nach der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Springer-Verlag
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Springer-Verlag

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Berlin

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 93/305

item.page.type

item.page.type-orlis

DI
S

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die Schwerpunkte der Arbeit liegen zum einen in der Darstellung der verfassungsrechtlichen Überformung und Durchdringung des Beleidigungsrechts in der BRD und den USA und zum anderen in der Fragestellung, ob das Beleidungsrecht der USA für die BRD Vorbild sein kann und welchen Einfluß beide Rechtsordnungen auf die auf diesem Gebiet gerade erst beginnende Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) haben können. Im Gegensatz zu Deutschland findet in den USA fast keine strafrechtliche Verfolgung von Beleidigungen statt. Außerdem muß dort ein beleidigter Politiker nachweisen, daß die Beleidigung in bösartiger Absicht geäußert wurde, um einen Schadenersatzanspruch zu bekommen. Der EuGH hat Anregungen aus beiden Rechtsordnungen übernommen: von Deutschland die grundsätzlich stärkere Sanktion der Beleidigung, von den USA die starke Berücksichtigung der Person des Beleidigten. Daher müssen nach der Rechtsprechung des EuGH Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens sehr scharfe öffentliche Kritik hinnehmen. lil/difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

XX, 294 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht; 105