Starkregen und kommunale Vorsorge.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 256/435

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Abstract

Gerade in stark bebauten Gebieten führen kurz andauernde, heftige Starkniederschläge zu sogenannten urbanen Sturzfluten. Durch den Klimawandel nimmt die Temperatur zu. Da wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kühlere Luft, steigt die Wahrscheinlichkeit für intensive Starkregenereignisse an. Versiegelte Flächen verhindern bei Starkregen die Versickerung des Wassers, das stattdessen oberflächig abfließt. Die daraus resultierenden Folgen sind u. a. überflutete Straßen und Unterführungen, vollgelaufene Keller, Gefahren durch Auslaufen von Heizöl und Stromschläge oder Kurzschlüsse. Auch sensible Infrastrukturen wie Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen können betroffen sein. Im schlimmsten Fall führen solche Katastrophen sogar zu Personenschäden. Die Hochwasserbetroffenheit größerer hessischer Fließgewässer ist bereits in den Hochwasserrisikomanagementplänen erfasst. An kleineren Bachläufen oder abseits von Fließgewässern gibt es jedoch zumeist noch keine Erfassung der Gefährdung durch Oberflächenabfluss bei Starkregen. Im Rahmen des Projektes "KLIMPRAX (Klimawandel in der Praxis) -Starkregen und Katastrophenschutz in Kommunen" werden besonders gefährdete Gebiete identifiziert sowie die Kommunen bei der Vorbeugung gegen Schäden durch Starkregen unterstützt. Diese Broschüre stellt einige empfehlenswerte Leitfäden und Konzepte zur Starkregen-Vorsorge sowie Fördermöglichkeiten für hessische Kommunen vor.

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23 S.

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Klimawandel in Hessen - Schwerpunktthema