Überangebot an Projektideen. Nur die Hälfte der geplanten EBS-Kraftwerke wird sich realisieren lassen.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Der Markt für thermische Abfallbehandlung in Deutschland ist weiterhin geprägt durch ein Überangebot an Projektideen. Doch die Realisierung eines Abfall-Kraftwerksprojekt hat viele Hürden, die in dem Beitrag beschrieben werden. Einige Projekte in jüngster Zeit sind nicht über das Planungsstadium hinaus gelangt und gelten letztlich als gescheitert. Hinzu kommt die Vermutung, dass bei einigen Projekten die Umsetzung nicht immer konsequent angestrebt wurde, sondern die Projektplanung als Argumentationsgrundlage zur Erreichung besserer Energiekonditionen angesetzt wurde. Durch die abwartende Haltung der Entsorger hat sich eine künstlich erzeugte Knappheit ergeben, die nur 40 bis 50 Prozent der verfügbaren Abfallmengen abdeckt, so dass weiterhin aufgrund der nicht ausreichend verfügbaren thermischen Verwertungskapazitäten die Übergangslösung einer Zwischenlagerung von unvorbehandelten Siedlungs- und Gewerbeabfällen in Anspruch genommen werden muss. Die Beibehaltung der Abfallzwischenlagerung hat jedoch Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von Mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen (MBA). Wenn weiterhin Preisstrukturen mit einer kalkulatorischen Berücksichtigung der Zwischenlagerung als quasi Deponie bestehen, ist der Fortbestand der legalen Aufbereitung zunehmend gefährdet. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 9

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S. 26-29

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