Urbanität durch Solidarität. Wie die Bürger von Hoyerswerda sich als lernende Gesellschaft emanzipierten.
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: Kws 520/194
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Abstract
Hoyerswerda ist Deutschlands am massivsten schrumpfende Stadt. Obwohl die erst seit fünfzig Jahren existierende Neustadt schon wieder um die Hälfte reduziert wurde, sind zukünftige Perspektiven der ersten Modellstadt des industriellen Bauens noch immer nicht klar. Allen Planungsfehlern und gescheiterten Illusionen zum Trotz haben aber die verbliebenen Bewohner eine überraschend neue Beziehung zu ihrer Stadt gefunden. Diese Leistung grenzt an ein Wunder: Während jahrelang Abrissbagger Alltag und Lebensgefühl der Stadt bestimmten, haben aktive Bürger mit Phantasie um ihre Lebensqualität gekämpft. Sie stellten sich Planungsroutinen in den Weg und entwickelten unterschiedlichste "Formate" für einen selbstbestimmten, generationsübergreifenden und emanzipativen Kulturbegriff. Den Widrigkeiten von Schrumpfung und "Stadtumbau" haben sie neue Formen kollektiven Zusammenhalts entgegengesetzt und konnten so neue Selbstgewissheit gewinnen.
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S. 71-79