Konflikt und Demokratie. Eine Auseinandersetzung mit Kompromiß- und Gleichgewichtsvorstellungen moderner Politiktheorien.
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SEBI: 80/572
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DI
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Abstract
Selbstgestellte Aufgabe der Untersuchung ist es, ,,Überlebensmodelle'' der soziopolitischen Systeme, denen die Merkmale ,,demokratisch, pluralistisch, freiheitlich'' zugerechnet werden, an einer zentralen analytischen Nahtstelle zu hinterfragen ihrem Konfliktbegriff.Als systemkonforme Verarbeitungskategorie wird dabei der Kompromiß angesehen.Dessen personale und funktionale Bedingungen werden dargestellt und Grenzen bzw.Schwächen des Kompromisses diskutiert.Eine weitere, das Konfliktniveau einer Gesellschaft niedrig haltende Kategorie ,,Gleichgewicht'' wird eingeführt und ihre Implikationen untersucht.Verschiedene politologische Gleichgewichtsmodelle werden entfaltet (overlapping membership, countervailing powers, civic culture) und bewertet.Die Bewertung ergibt, daß die untersuchten Kompromiß- und Gleichgewichtstheoreme unzureichend in der Lage sind, die Konfliktverarbeitungskapazität einer Gesellschaft theoretisch erschöpfend zu sondieren und praktisch ausreichend zu nützen und zu erproben. mk/difu
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Politische Theorie, Kompromiss, Modell, Konflikt, Demokratie, Theorie, Methode, Partei
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Frankfurt/Main: Lang (1977), 165 S., Lit.(soz.Diss.; Tübingen 1977)
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Politische Theorie, Kompromiss, Modell, Konflikt, Demokratie, Theorie, Methode, Partei
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Beiträge zur Politikwissenschaft; 9