Forderungsmanagement - eine Arbeitshilfe.

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Köln

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ZLB: 4-Zs 2141-2009,8
DST: E ser2/1

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Abstract

Ein vollständiger und zeitnaher Eingang der Zahlungen stärkt unmittelbar die finanzielle Position der Kommune. Forderungsausfälle und zeitlich verzögerte Einzahlungen gilt es daher zu vermeiden bzw. zu mindern. Darum geht es beim Forderungsmanagement. Ein wirksames Forderungsmanagement verbessert die Liquidität. Zunächst ist der Bestand an Forderungen zu analysieren. Das finanzielle Volumen der Forderungen, die rechtliche Zuordnung der Zahlungspflicht und die Zugehörigkeit zu bestimmten Produktbereichen/Produktgruppen und Organisationseinheiten spielen dabei eine wesentliche Rolle. Auffälligkeiten und Ansatzpunkte für Verbesserungen werden deutlich. Forderungsmanagement bezieht Optimierungsmaßnahmen zu einem frühen Zeitpunkt ein und handelt nicht erst dann, wenn eine Forderung notleidend geworden ist. Deshalb sind Optimierungsmaßnahmen bei den einzelnen Prozessschritten von Forderungsentstehung bis Zahlungseingang bzw. Niederschlagung der Forderung erforderlich. Ein wirksames Forderungsmanagement ist nicht nur Angelegenheit einer Organisationseinheit, sondern ergibt sich aus der Zusammenarbeit mehrerer Organisationseinheiten. Datenschutzrechtliche Bestimmungen sind zu beachten. Bei der Einführung von Forderungsmanagement ist die Projektorganisation zweckmäßig. Der Zahlungseinzug muss gesteuert werden: Steuerungsrelevante Kennzahlen müssen erhoben, Kennzahlenvergleiche durchgeführt werden.

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72 S.

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KGSt-Bericht; 2009, 8