Eine Sommerfrische ersten Ranges. Geschichte des Tourismus in Berchtesgaden, Oberstaufen und Schliersee (1890–1970).

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ZLB: Kws 675/173

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Abstract

Das bayerische Alpenvorland ist seit rund 200 Jahren Sehnsuchtsort und -region für Menschen aus aller Welt. Die Touristen fanden dort u. a. Berge und Seen, Tradition und Brauchtum, Natur und Landschaft, zunächst im Sommer, dann auch im Winter. Die untersuchten Orte Berchtesgaden, Oberstaufen und Schliersee zählen seit dem 19. Jh. zu den beliebtesten Tourismusdestinationen Bayerns. Dabei waren die Orte einem ständigen Veränderungs- und Anpassungsprozess unterworfen. Rasch wurden die wirtschaftlichen Möglichkeiten erkannt, die sich den ländlich geprägten Orten mit den Touristen boten. Gleichzeitig eröffnete sich ein Spannungsfeld zwischen dem Eingehen auf die Wünsche und Erwartungen der Touristen einerseits und der Bewahrung der eigenen Identitäten andererseits. Der Tourismus veränderte die Orte zum Teil grundlegend: Landwirte sattelten um und wurden zu Gastronomen und Hoteliers, auf für die Landwirtschaft unattraktiven Flächen wurden Villen und Unterkünfte für die Sommerfrischler errichtet, das Geld der Touristen ermöglichte den Bau verschiedenster Infrastruktureinrichtungen, die sowohl den Einheimischen wie auch den Gästen zugute kamen. Der Autor untersucht die Entwicklung des Tourismus im Raum Südbayern während der krisenhaften ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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Miscellanea Bavarica Monacensia; 190