Wohnungsversorgung in der ehemaligen DDR. Verteilungskriterien und Zugangswege.

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Berlin

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ZLB: 93/3844-4
BBR: C 22 405

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Abstract

In dem Paper wird zunächst anhand der Daten der amtlichen Statistik das Versorgungsniveau in der DDR für den Zeitraum von 1949-1989 rekonstruiert. Es wird gezeigt, dass das als ständig steigend und bis zum Schluss als über den alten Ländern liegende Niveau stark zu relativieren und dahingehend zu modifizieren ist, dass die DDR den vorhandenen Wohnungsbestand nicht effizient bewirtschaften und ausreichend versorgungswirksam machen konnte. Danach wird die These, die DDR hätte als nivellierender Sozialstaat die Bedürfnisse der Bürger zwar auf geringem Niveau, aber weitgehend einheitlich und homogen befriedigt, für die Wohnungsversorgung aufgegriffen. Anhand einer entwickelten Klassifikation von Wohnstatus-Lagen wird dokumentiert, dass die Differenzierungsprozesse in diesem Lebensbereich stärker und auch ausgeprägter als gemeinhin angenommen waren. difu

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48 S.

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Papers; P 92-105