N2O-Emissionen durch den Betrieb biologischer Kläranlagen.

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Braunschweig

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ZLB: 96/1949

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Abstract

Um die Gewässergüte und damit verbunden eine entsprechende Artenvielfalt zu erhalten, gelten für die Abwasseraufbereitung in den bundesdeutschen Kläranlagen fest vorgeschriebene Grenzwerte. Damit diese eingehalten werden können, müssen die in Abwässern enthaltenen Stickstoffverbindungen stufenweise in elementaren gasförmigen Stickstoff überführt werden. Im Zusammenhang mit Klimaveränderung und Treibhauseffekt sowie Ozonloch gelangt auch die gasförmige Stickstoffverbindung N20 (Stickstoffdioxid) in die aktuellen Diskussionen. Da sich die mikrobiellen Prozesse in Böden und in Klärschlämmen in vielerlei Hinsicht gleichen, ist zu vermuten, daß auch in Kläranlagen größere Mengen von N2O gebildet werden. Der Autor untersucht daher labormäßig sowie an 25 kommunalen Kläranlagen, welche Ursachen zu einer derartigen Produktion führen. Die maßgeblichen Umwelteinflüsse werden durch mathematische Modelle abgebildet. Schließlich sollen mögliche Maßnahmen zur Vermeidung einer Stickstoffemission ermittelt werden. mabo/difu

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XVII, 189 S.

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