Die Menge der Menschen. Eine Figur der politischen Ökologie.

Kadmos
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Kadmos

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Berlin

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 250/,7/59

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Das ökologische Schicksal der Erde hängt vom ökonomischen und demographischen Wachstum ab. Nur wenn beides eingedämmt werden kann, lässt sich die Katastrophe noch abwenden. Diese Einsicht hat sich spätestens mit dem ersten Bericht des Club of Rome von 1972 durchgesetzt. Die Debatten dazu beginnen allerdings viel früher. Sie führen an den Ursprung der politischen Ökologie. Bereits im 19. Jh. wurde die Erde deutlich voller. Die drastische Zunahme der Menschenzahl bewirkte eine Verknappung der Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Periodische Hungersnöte, die Überfischung der Meere und das Aussterben von Arten waren die Folge. Das Wachstum der Bevölkerung wurde erstmals als ein biopolitisches und ökologisches Problem gefasst. Und die Kritik daran war in mancher Hinsicht radikaler als die gegenwärtige Wachstumskritik. Das Buch stellt einen Beitrag zur Genealogie des ökologischen Denkens dar und macht deutlich, wie sehr das ökonomische und demographische Wachstum seit dem Zeitalter der Industrialisierung aneinander gebunden sind.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

137 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Schriften des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie; 37