Investitionen der vier großen Energiekonzerne in erneuerbare Energien. Stand 2009, Planungen und Ziele 2020 - Kapazitäten, Stromerzeugung und Investitionen von E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW.
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DE
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Berlin
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ZLB: Kws 271/42
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Zusammenfassung
In der Studie werden die Kraftwerkskapazitäten, Stromerzeugung und Investitionen der vier größten in Deutschland aktiven Energiekonzerne in erneuerbare Energien für das Jahr 2009 sowie das politisch relevante Zieljahr 2020 analysiert. Die Studie baut auf einer vorhergehenden Analyse mit dem Basisjahr 2007 auf. Die Analyse des Jahres 2009 zeigt zunächst, dass sich bezüglich der Anteile erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung gegenüber dem Jahr 2007 kaum signifikante Veränderungen ergeben haben. Lediglich RWE wies eine größere Steigerung auf, verbleibt dennoch mit einem Anteil von 3,5 % auf dem letzten Platz. Vattenfall bleibt mit 22 % aufgrund seiner überwiegend skandinavischen Wasserkraftressourcen führend. Die Entwicklung blieb bei allen vier Konzernen zum Teil deutlich hinter der EU-weiten Steigerung auf 20 % zurück. Betrachtet man unter Abzug der überwiegend alten Wasserkraftwerke nur die neuen erneuerbaren Energien, dann bleibt der Anteil bei allen vier Konzernen unterhalb von 2 %. Im Kernmarkt Deutschland liegt der EnBW-Konzern mit 11 % ebenfalls aufgrund der Wasserkraft vorn, Vattenfall verfügt hier nur über 1 %. Alle vier Konzerne lagen in Deutschland zum Teil deutlich unterhalb des nationalen Ausbaugrads in Höhe von 16 % im Jahr 2009. Der Anteil der neuen erneuerbaren Energien-Technologien lag bei den Konzernen sogar nur zwischen 0,4 und 1 %. Im Ergebnis planen alle vier Konzerne, unterhalb der politischen Zielvorgaben der EU-Kommission und der deutschen Bundesregierung eines 35 % Anteils erneuerbarer Energien im Jahr 2020 zu bleiben. Die kurz- bis mittelfristig geplanten Investitionen in erneuerbare Energien erreichen maximal einen Anteil 20 %. Der technologische Schwerpunkt liegt bei allen Konzernen einseitig auf der Windenergie, insbesondere auf Offshore-Anlagen.
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XX, 245 S.
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Schriftenreihe des IÖW; 199/11