Regionale Strukturpolitik - quo vadis? Themenheft.

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Bonn

item.page.language

item.page.issn

0303-2493

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) hat sich mit seinen empirischen Analysen und seiner wissenschaftlichen Beratungstätigkeit in verschiedenen Gremien aktiv an der Diskussion um die Ausgestaltung der regionalen Strukturpolitik beteiligt. Der Beitrag von MARETZKE beschreibt zunächst das gegenwärtige regionale Disparitätenmuster in Deutschland. Ausgehend vom Konzept der Potenzialfaktoren wird deutlich, dass sich die wirtschaftlichen Entwicklungsprobleme auch 15 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung noch immer auf die ostdeutschen Regionen konzentrieren. Aber auch einzelne westdeutsche Regionen weisen strukturelle Defizite auf. Des weiteren wird aufgezeigt, wo die ökonomischen Entwicklungskerne Ostdeutschlands liegen, um damit mehr Transparenz in die Diskussion über sog. Cluster zu bringen. ROSENFELD FRANZ und HEIMPOLD berichten hierzu auf der Grundlage einer Studie im Auftrag des BBR. Die Möglichkeiten und Grenzen der Förderung von Clustern im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" werden am Beispiel der einzelbetrieblichen Investitionsförderung von ALECKE und UNTIEDT erläutert. KARL thematisiert den Beitrag der nationalen und europäischen Strukturpolitik zum Abbau regionaler Disparitäten. Die Bedeutung der Agglomerationen und die Herausbildung neuer regionaler Entwicklungstrends sind weitere wichtige Bausteine dieses Themenheftes zur regionalen Strukturpolitik. GEPPERT und GORNIG berichten hierüber auf der Grundlage empirischer Arbeiten. Ausgehend von dem Spannungsfeld zwischen Ausgleichs- und Effizienzziel thematisiert LAMMERS eine stärkere Wachstumsorientierung der regionalen Strukturpolitik, die vermutlich auf die Agglomerationen ausgerichtet werden müsste. Der abschließende Beitrag von SCHWENGLER befasst sich mit der Neuabgrenzung der Fördergebiete der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Erstmalig wurde hierzu ein gesamtdeutsches Regionalindikatormodell berechnet. - (n. Verf.)

Description

Keywords

Journal

Informationen zur Raumentwicklung

item.page.issue

Nr. 9

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries