Zuwanderung als Chance für Sachsen.

Jung, Burkhard
Deutscher Städtetag
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Datum

2016

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Herausgeber

Deutscher Städtetag

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Köln

Sprache

ISSN

2193-5491

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 860 ZB 6641
BBR: Z 212
IRB: Z 76

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Das Statistische Landesamt in Kamenz beschäftigt sich seit Jahren mit der Bevölkerungsentwicklung im Freistaat Sachsen. Die jüngste Hochrechnung geht davon aus, dass im Jahr 2060 nur noch drei Millionen Menschen in Sachsen leben werden. Das bedeutet, dass innerhalb von ein bis zwei Generationen die Einwohnerzahl um eine Million Menschen sinken wird. Die Sondereffekte der großen Städte und ihrer Verdichtungsräume, die ein Wachstum zu verzeichnen haben, gehen auf Kosten der Landkreise. So werden einmal schrumpfende ländliche Regionen ohne Zuwanderung immer mehr veröden. Dort gibt es keine Wirtschaftsleistung und keine Wertschöpfung mehr, so dass eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht mehr zu erwarten ist. Vor dem Hintergrund der demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung wird in dem Beitrag die Zuwanderung von Flüchtlingen und Asylbewerbern als Chance gesehen. Doch Zuwanderung ist nicht per se ein Gewinn. Es gilt, die Rahmenbedingungen zu gestalten. Neben dem Bildungswesen ist es vor allem der Arbeitsmarkt, der auf die neue Situation eingestellt werden muss, denn die Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern wird misslingen, wenn den Menschen keine Perspektiven aufgezeigt werden. Vor allem die Kommunen sind gefordert, die Aufgaben zu bewältigen. Bund und Länder müssen für eine angemessene Finanzausstattung sorgen, damit die Zuwanderung von Flüchtlingen und Asylbewerbern auch tatsächlich eine "Bereicherung" ist.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Städtetag aktuell

Ausgabe

Nr. 3

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 5-7

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen