Schadstoffe im Schwitzkasten. Mit sauberer Vakuum-Technologie wirkungsvoll gegen Altlasten.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Die Altlasten des vergangenen Jahrhunderts sind längst noch nicht beseitigt. Böden, die mit Kohlenwasserstoffen, Quecksilber, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Chlorverbindungen kontaminiert sind, stellen ein beträchtliches Risiko für Umwelt und Gesundheit dar. Ein in Europa gängiger Weg, mit kontaminierten Böden umzugehen, ist das Abtragen des verunreinigten Erdreiches und die anschließende thermische Behandlung in energieintensiven Drehrohröfen. Viele der heute in Europa betriebeen Öfen wurden in den 1990er Jahren im Zuge größerer Flächensanierungsmaßnahmen errichtet. Dabei kamen oftmals ältere Modelle aus den USA zum Einsatz, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht längst abgeschrieben sind. Die Anlagen sind zentraler Anlaufpunkt für Europas kontaminierte Böden und reisen dafür mitunter quer über den Kontinent. Nicht nur der Transport auf Straße und Schiene, sondern auch die ökologischen Folgen des relativ hohen Energiebedarfs herkömmlicher Drehrohre werden dabei in Kauf genommen. Es gibt aber auch positive Signale hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag die Entfernung von Gefahrstoffen aus verseuchten Böden mittels sauberer und energieeffizienter Vakuumverfahren beschrieben. Die Technologie ist nicht nur auf das Entfernen schädlicher Stoffe aus Böden und Industrieanlagen beschränkt. Mit den Vakuumanlagen lassen sich auch wertvolle Ressourcen aus Be- und Verarbeitungsrückständen wie etwa Metalle zurückgewinnen.
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Entsorga
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Nr. 6
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S. 22-25