Zwischen den Welten und amtlichen Zuschreibungen. Neue Formen und Herausforderungen der Arbeitsmigration im 21. Jahrhundert.

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ZLB: 2006/1949

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Abstract

In den letzten Jahren hat sich die Eingliederung von Arbeitsmigranten wesentlich verändert. Das herkömmliche Bild internationaler Migration beruht auf der Vorstellung, Menschen würden die Brücken zu ihrem Heimatland nach und nach abrechen und nach zwei oder drei Generationen definitiv in der Ankunftsgesellschaft integriert sein. Diese Vorstellung ist immer weniger zutreffend. Empirisch lässt sich beobachten, dass die Mehrheit der Migranten in Deutschland und den anderen europäischen Ländern die "Endstufe" ihrer Assimilation noch nicht erreicht haben. Richtig ist daher nicht von einem Eingliederungsmuster auszugehen, sondern vielfältige Formen und Stufen der Eingliederung anzunehmen. Die Integration von Migranten sollte als zukunfts- und ergebnisoffener Prozess verstanden werden, der über mehrere Generationen zerbrechlich, veränderbar und sogar umkehrbar ist. Die wissenschaftliche Erforschung der Migration muss daher vielfältige lokale, regionale, nationale, transnationale und globale Bezüge berücksichtigen Die Erwerbsarbeit ist für eine Eingliederung in eine fremde Kultur von zentraler Bedeutung, weil so die ökonomische Grundlage für eine eigenständige Lebensweise geschaffen, ein intensiver Kontakt zu Arbeitskollegen hergestellt und in der Regel auch die Sprachfähigkeit gefördert wird. difu

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253 S.

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