Indikatorengestützte Analyse der Einflussnahme von Investoren auf die kommunale Planung am Beispiel der stadtplanerischen Standorteignung.

Chmielorz
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Wiesbaden

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1616-0991

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ZLB: Kws 155 ZB 6780
BBR: Z 123
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343

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Abstract

Investoren haben häufig bei der Neuansiedlung ihrer Vorhaben, aufgrund konkreter Standorteigenschaften, bestimmte Vorstellungen, an welchem Standort ihr Planungsvorhaben realisiert werden soll. Handelt es sich um großflächige Einzelhandelsunternehmen, so besteht häufig aus Gründen der Erreichbarkeit der Wunsch das Vorhaben "vor den Toren der Stadt", also auf der "grünen Wiese" zu realisieren. Häufig besteht auf solchen Flächen kein Planungsrecht, so dass in aller Regel ein Bebauungsplan aufzustellen ist. Im Flächennutzungsplan, aus dem der Bebauungsplan zu entwickeln ist, wird für diese Flächen jedoch beispielsweise kein Sondergebiet für den großflächigen Einzelhandel dargestellt, so dass eine Änderung dieses behördenverbindlichen Planungsinstrumentariums erforderlich wird. Darüber hinaus ist häufig durch eine Planung ein Eingriff in Natur und Landschaft festzustellen, so dass Ausgleichsmaßnahmen, oder, sofern diese am Ort des Eingriffs nicht durchführbar sind, Ersatzmaßnahmen an einem anderen Ort erforderlich werden. Am Beispiel der international operierenden Möbelhauskette IKEA zeigt der Beitrag, inwiefern eine Einflussnahme der Investoren auf die kommunale Planung am Beispiel der stadtplanerischen Standorteignung vorliegt und inwiefern eine Abhängigkeit zwischen der Einflussnahme und der Größe der Städte in denen sich IKEA angesiedelt hat, besteht. Weiterhin erläutert der Beitrag, welche Abhängigkeit zwischen einer im Bundesmittel über- und unterdurchschnittlichen Flächeninanspruchnahme sowie zwischen dem Anteil an landwirtschaftlicher Flächen innerhalb der Stadt und einer möglichen Einflussnahme durch den Investor auf die planende Gemeinde besteht.

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Flächenmanagement und Bodenordnung

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Nr. 2

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S. 79-85

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