Vom Industrieareal zum Stadtteil: Zürich West. Räumliche Transformationen - Planungsprozesse - Raum(um)nutzung.

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Am Beispiel des Entwicklungsgebietes Zürich West wurden 1. räumliche Transformationen, 2. Planungsprozesse und 3. Formen der Raum(um)nutzung und -aneignung in den Blick genommen und Zusammenhänge zwischen den Entwicklungen aufgezeigt. Die Veränderungsprozesse werden über einen Zeitraum von 25 Jahren, angefangen um 1990, untersucht. Bei dem Fallbeispiel handelt es sich um ein Entwicklungsgebiet im Westen der Stadt Zürich, das sich durch politische, wirtschaftliche, räumliche und gesellschaftliche Veränderungen vom ehemaligen Industriegebiet zu einem neuen Stadtteil Zürichs gewandelt hat. Basierend auf einer Quellen- und Dokumentenrecherche, anhand von Interviews mit Planern und Architekten und der angewandten Methode "Mapping" wurde die städtebauliche Entwicklung des Gebietes betrachtet. Es wird deutlich, dass bei derartigen Prozessen verschiedene Konflikte und Blockaden auftreten können, die den angestrebten Erfolg der Umstrukturierung einschränken oder gar verhindern. Ein Planungsrahmen - der in Zürich West aufgrund von politischen Auseinandersetzungen fehlte - ist notwendig, um einer räumlichen und funktionalen Verinselung entgegenzuwirken. Es wird aufgezeigt, dass wirtschaftliche Interessen Ziele und Fachaussagen der Stadtplanung überlagern und ihre Umsetzung beeinflussen. Blockaden und "Nicht-Planung" lassen aber auch Möglichkeitsräume für vielfältige Zwischennutzungen entstehen, die sich impulsgebend auf die folgenden Veränderungsprozesse auswirken. Obwohl durch derartige Aneignungen eine schleichende Umnutzung ausgelöst wurde und sich das ehemalige Industriegebiet tatsächlich zu einem neuen Stadtteil Zürichs gewandelt hat, bleibt die Interaktionsdichte in den öffentlich nutzbaren und zugänglichen Außenräumen bislang gering.

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XIII, 375 S.

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