Dem Element auf der Spur. Wasserversorgung.

Eppinger
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Eppinger

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

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Abstract

Uran kommt in geringster Konzentration fast überall im Grundwasser vor. Mit Gehalten von durchschnittlich drei Milligramm je Kilogramm Boden ist es in der Umwelt häufiger aufzufinden als die Elemente Gold und Silber. Im Gestein liegt Uran in Form unterschiedlicher Verbindungen vor. Durch die Verwitterung des Gesteins gelangt Uran dann in das Grund- und Oberflächenwasser. Als vom Menschen verursachte Eintragspfade ins Wasser ist der Einfluss von Altlasten des Uranbergbaus zu nennen. Auch der Einsatz von uranhaltigen Phosphat-Düngern in der Landwirtschaft wird als mögliche Quelle diskutiert. Bei der Einschätzung des gesundheitlichen Risikos von uranhaltigem Trinkwasser muss zwischen der Schädlichkeit der Strahlung und der chemischen Wirkung als Schwermetall unterschieden werden. Um das Wasser ohne Einschränkung als Trinkwasserressource nutzbar zu machen, ist eine geeignete Aufbereitung notwendig. Ziel ist es hierbei, die selektive Entfernung des Urans unter möglichst geringer Veränderung der chemischen Zusammensetzung des Wassers zu erreichen. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass die in der Wasseraufbereitung oft eingesetzten Membranverfahren zwar geeignet sind, es dabei aber zu einer in der Regel nicht erwünschten massiven Veränderung der Wasserzusammensetzung kommt. Geeigneter sind Ionenaustauscher, die in der zentralen Trinkwasseraufbereitung bereits seit Jahren eingesetzt werden und zum Beispiel der Enthärtung dienen. Bisherige Forschungsergebnisse bestätigen die Wirksamkeit von Ionenaustauschern bei der Uranentfernung in der Wasseraufbereitung. difu

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Der Gemeinderat

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Nr. 9

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S. 40-42

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