Ethnozentrismus bei jungen Männern. Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus und die Bedingungen ihrer Sozialisation.

Juventa
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Weinheim

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ZLB: 98/3659

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DI

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Abstract

Ethnozentrismus bezeichnet eine ablehnende Haltung gegenüber Menschen, die als fremd oder andersartig erlebt werden, aber auch eine Überhöhung der jeweiligen Eigengruppe, deren Perspektiven und Interessen zum Maßstab allgemeiner Bewertungen gemacht werden. In dem Band geht es darum, wie ethnozentrische Orientierungsmuster genauer aussehen, welche Motive ihnen zugrunde liegen und welche sozialen Erfahrungen junge Männer gemacht haben, die sich entsprechend äußern. Diesen Fragen wird hier in detaillierten Analysen nachgegangen. Dabei wird z.B. deutlich, daß die inzwischen populären Rassismus-Diagnosen kritisch zu hinterfragen sind, und daß bei Ethnozentrikern keineswegs von einer stabilen Identifikation mit der nationalen oder ethnischen Eigengruppe gesprochen werden kann. Außerdem kann gezeigt werden, daß emotionale Erfahrungen und inhaltliche Vorbilder aus verschiedenen Sozialbeziehungen berücksichtigt werden müssen, wenn man die Entwicklung ethnozentrischer Weltbilder verstehen will. Besonderes Augenmerk wird hier deswegen neben den Beziehungen in der Familie auf solche in der peer-group, zu Freunden und zu Partnerinnen gelegt. difu

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263 S.

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Jugendforschung