Die gezähmte Bellona? Bürger und Soldaten in den hessischen Festungs- und Garnisonsstädten Marburg und Ziegenhain im 17. und 18. Jahrhundert.

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Marburg

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ZLB: 2005/3057

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Abstract

Die Stadtgeschichtsforschung beschränkt sich zum großen Teil nicht mehr auf die Beschreibung der Vergangenheit der Stadt im Sinne einer Lokalgeschichte, sondern der innerstädtische Entwicklungsprozess wird in den historischen Gesamtkontext eingeordnet. Durch die Lage Hessen-Kassels mitten in Deutschland, umgeben von Staaten, die Ambitionen auf das Land oder Teile desselben hegten, wurden die Landgrafen im 17. Jh. zu einer militärischen Aufrüstung gezwungen, die im Vergleich zur Größe des Landes in keinem Verhältnis stand. Der Soldat stellte deshalb einen wesentlichen Bestandteil der sozialen Realität dar, und es bedurfte großer Anstrengungen, ihn in die Gesellschaft einzubinden. Am Beispiel der beiden Festungs- und Garnisonsstädte Marburg und Ziegenhain wird der Frage nach den Lebens- und Dienstbedingungen des einfachen Militärangehörigen nachgegangen und dabei die Wechselbeziehungen von Staat, Militär, Wirtschaft und Gesellschaft untersucht. difu

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277 S., Anh.

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