Flexibler Neuanfang. Stadtumbau birgt neue Chancen für die technische Infrastruktur.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Seit Jahren geht der Wasserverbrauch in den privaten Haushalten zurück: Waren es vor fünfzehn Jahren im Duchschnitt 147 Liter Wasser am Tag, so sind es heute 127 Liter. Auch die deutsche Industrie entzieht sich mehr und mehr der öffentlichen Wasserver- und -entsorgung. Derzeit nimmt sie gerade mal 700 Millionen Kubikmeter öffentlich bereitgestelltes Wasser im Jahr ab. 1990 waren es noch rund 1,2 Milliarden Kubikmeter. Auch die demographische Entwicklung wird die Wassermenge für den täglichen Bedarf weiter senken. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass der demographische Wandel und die veränderte Nachfrage dazu zwingen, die technischen und wirtschaftlichen Strukturen der deutschen Wasserwirtschaft grundlegend zu überdenken. Ein geordneter Rückzug zentraler Ver- und Entsorgungssysteme eröffnet dabei neue Spielräume für dezentrale Konzepte. Ab Unterauslastungen von 50 Prozent bei Abwasser und 70 Prozent bei Trinkwasser sind Rückbaumaßnahmen unvermeidbar. Hier wird der flächige und zügige Rückbau von außen nach innen empfohlen. Beispielgebend hierfür wird auf die Strategie der Stadt Frankfurt/Oder eingegangen, wo im Rahmen des Stadtumbau-Programms bis 2015 rund 7.500 Wohneinheiten abgerissen werden sollen, was gravierende Folgen für die technische Infrastruktur der Stadt haben wird. difu
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Entsorga-Magazin
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Nr. 6
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S. 16-18