Armut in Ludwigshafen. Die öffentliche Armenpflege in Ludwigshafen am Rhein von 1871 bis 1914 - Eine Untersuchung zur Unterschichtenforschung.

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Selbstverl.

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DE

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Ludwigshafen/Rhein

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ZLB: 97/56

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Zusammenfassung

Armut ist ein Menschheitsproblem, das es in jeder Epoche gesellschaftlichen Wirkens gab und wohl auch immer geben wird. Im zweiten deutschen Kaiserreich (1871-1918) war das Leben durch den Wandel vom Agrar- zum Industriestaat geprägt. Die Lebensbedingungen für weite Teile der Bevölkerung verbesserten sich. Da die Verteilung der wirtschaftlichen Leistungen jedoch nicht gleichmäßig erfolgte, gab es gerade in dieser Zeit sehr viele arme und bedürftige Menschen. Aufgabe der Arbeit ist es, die Formen und die Ursachen der Armut in einer deutschen Stadt zu untersuchen, wobei die Ergebnisse im weitesten Sinne als allgemeingültig angesehen werden sollen. Des weiteren wird aufgezeigt, wie die öffentliche Hand mit dem Problem der Armut unter sich wandelnden rechtlichen und organisatorischen Grundlagen umging und welche Mittel aufgewandt wurden, um die Lebenssituation erträglicher zu gestalten. Der Autor wählte die Stadt Ludwigshafen, um detaillierte Einblicke in die dortige private und staatliche Armenpflege zu geben. Zunächst galt in der königlich-bayerischen Armenpflege das gesetzlich festgelegte "Heimatprinzip"; ab 1892 wurde allmählich das "Elberfelder System" in Ludwigshafen eingeführt. mabo/difu

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179 S.

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Veröffentlichung des Stadtarchivs Ludwigshafen; 21