Vereine und Bürgerinitiativen heute. Zur sozialen und individuellen Funktion der Vereine und Bürgerinitiativen - dargestellt am Beispiel Marburg.

Centaurus
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DE

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Pfaffenweiler

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ZLB: 92/1811

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DI
S

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Den Krisenphänomenen und Legitimationsverlusten von Staat und Verwaltungsapparat steht die zunehmende gesellschaftspolitische Relevanz von Bürgerinitiativen und Vereinen gegenüber. Trotz 56 % in mindestens einem Verein organisierter Deutscher gibt es keine repräsentativen Untersuchungen. Hier setzt die Studie an. Ein historischer Abriß des Vereinswesens seit dem 18. Jahrhundert zeigt den Wandel von schichtenspezifischer Sozialkultur zum Aufbruch der sich organisierenden und öffentlich agierenden Bürgerbewegungen im Kontext aktueller Freizeitdiskussion. Die vergleichende Funktionsanalyse erläutert die Strukturmerkmale in Organisation, Partizipation und Perspektive in Hinsicht auf sozialintegrative Funktionen. Mittels Repräsentativbefragung sowie Fragebogen wurde die Vereins- und Initiativbewegung Marburgs im März 1984 erhoben und dokumentiert. Berücksichtigt wurden 206 Vereinigungen. Die Studie resümiert kritisch, daß traditionelle Vereine den aus gesellschaftlichem Wandel resultierenden Interessen und sozialen Bedürfnissen weniger Rechnung tragen, wogegen reaktive, weniger institutionalisierte Bürgerinitiativen adäquatere bürgernahe Partizipationsformen sowohl im Freizeitbereich als auch in kommunalpolitischer Hinsicht verwirklichen. bek/difu

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263 S.

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